Veröffentlicht am 07.12.2022

Informatik-Biber 2022 mit neuem Teilnahmerekord

Heisenberg-Gymnasium Dortmund an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb

Dortmund, Dezember 2022

Welches Muster entsteht aus der Knüpfanleitung der Teppichkünstlerin Hale? Wie infizieren die Computerviren BlueBug und RedRaptor das Netzwerk? Wie können Schokoladetafeln möglichst platzsparend verpackt werden? Und wie kann aus einem Quadrat und einem Kreis ein Herz entstehen?

Beim Informatik-Biber 2022 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Die insgesamt 33 Aufgaben stammten aus 21 Ländern, darunter Neuseeland, Nordmakedonien und Vietnam. 

Teilgenommen haben 465.097 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 1056 davon stellte allein das Heisenberg-Gymnasium Dortmund. Es ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen bundesweit und wird für dieses besondere Engagement mit einem Preis ausgezeichnet.

Auszeichnung für besonderes Engagement

1056 Schülerinnen und Schüler des Heisenberg-Gymnasiums nahmen vom 7. bis 18. November am Informatik-Biber  teil. Das ist die viert höchste Teilnahmezahl aller 2.712 mitwirkenden Bildungseinrichtungen. Dafür gewinnt das Heisenberg-Gymnasium einen Schulpreis und erhält ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

„Wir danken dem Heisenberg-Gymnasium, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Bibers. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel am Heisenberg-Gymnasium mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiterin Katja Middeldorf.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses informatische Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs. „Der Informatik-Biber hat seit seinem Bestehen die Begeisterung für Informatik in die Schulen, zu den Kindern und Jugendlichen und damit auch zu Eltern und Angehörigen getragen. Damit hat der Biber seinen Beitrag zur aktuell positiven Entwicklung der Schulinformatik geleistet“, so Pohl.

Fortsetzung einer Tradition

Auch 2021 hatte das Heisenberg-Gymnasium bereits einen Schulpreis für die außergewöhnlich hohe Teilnehmerzahl erhalten. Dies ist dem Engagement der Fachschaften Informatik und Mathematik zu verdanken, die alljährlich die Schüler aller Kurse und Klassen motivieren sich den herausfordernden Aufgaben dieses Wettbewerbs zu stellen.

Besondere Leistungen 2021 und 2022

Sowohl 2021 als auch 2022 habe einige Klassen und auch einzelne Schülerinnen und Schüler besonders gut abgeschnitten.

2021 hat dabei als Klasse die damalige 8b besonders gut abgeschnitten. Hier gab es besonders viele zweite Preise in der Altersklasse 7 und 8. Noch besser hat es nur die damalige 6c gemacht, dort gab es sogar viele erste Preise.

2022 konnten auch wieder einige Teams einen ersten Preis erreichen. Damit zählen sie zu den besten 5% ihrer Altersklasse bundesweit. Dies gelang folgenden Schülerinnen und Schülern:

  • Maya und Fatmanur, 6a
  • Samuel und Lennart, 6b
  • Paul und Moritz, 6e
  • Christos und Tom, 7d
  • Helena und Andreia, Q1

Die Fachschaften Informatik und Mathematik gratulieren recht herzlich!

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